DEIN MOND

Wie oft hab ich ihn schon gesehen
zwischen den Ästen, deinen Mond
kalkweiß und fleckig, altbekannt
nichts Neues mehr, vertraut, gewohnt

Wie oft hab ich hinauf geschaut,
verzagt, voll Zweifel, in die Sterne
So viel vergangen, was mag kommen?
Hab mich verloren in der Ferne

Wie oft hab ich sie schon gesagt
Drei Worte, ohne zu verstehen:
Dein Reich komme, beten wir –
Und bitten nur darum, zu gehen

Gelächter klingt aus deiner Nacht
Mein Blick fällt auf den Mond, erneut
Er scheint aus deiner Ewigkeit
Wir sind ein Teil von ihr schon heut

 


 

Du hast eine Meinung dazu? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Create a website or blog at WordPress.com

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: